Gelsenjäger Dürnkrut
Gelsenjäger Dürnkrut

11.11.2015

 

Erfolgreiche Gelsenjagd !

 

Den ganzen Sommer haben sie geschwitzt und unzählige Kilometer zu Fuß, mit dem Rad und manchmal auch mit dem Auto zurückgelegt, damit sie alle nur erdenklichen Brutstätten der lästigen Blutsauger in und um Dürnkrut erreichen und diese bekämpfen können.

 

Diesmal war es etwas anders, denn da gab es mit unserem Bürgermeister Herrn Herbert Bauch für unsere Gelsenjäger  - als kleine Anerkennung für ihre freiwillige Tätigkeit - einen kleinen Umtrunk und ein geselliges Beisammensein in der Schloss-Taverne.

Dabei gab es natürlich ein Resümee über das Jahr 2015, sowie lobende Wort vom Leiter des  „Vereins biologische Gelsenregulierung entlang Thaya und March“ - Dipl. Biol. Hans Jerrentrup - und es wurde auch schon festgelegt, wann mit der Gelsenbekämpfung 2016 und den ersten Kontrollgängen begonnen werden soll.

Großen Anklang hat heuer auch das Video von Herrn Dlapa Rudolf gefunden, der die Arbeit unserer Gelsenjäger in Bild und Ton festgehalten hat.

 

Wir hoffen natürlich auch 2016 wieder auf ein „Gelsenfreies“ Jahr und möchten uns bei den Gelsenjägern Dürnkrut/Waidendorf für ihre mühevolle Tätigkeit recht herzlichst bedanken.

 

8.9.2015

 

Was für ein Sommer !!!!

 

Gegen die tropische Hitze und den geringen Niederschlägen kann man ja nichts machen, aber dass wir diesen Sommen  KEINE Gelsen hatten ist vor allem unseren Gelsenjägern zu verdanken.

 

Seit Anfang April sind sie unermüdlich mit ihren Kontrollgängen in und um Dürnkrut unterwegs, damit es zu keiner Gelseninvasion kommen kann.

 

Somit konnten auch die Grillabende auf Terrasse und Garten – geselligen Abende in den Schanigärten - ohne die lästigen Blutsauger so richtig genossen werden.

 

19.6.2015

 

Asiatische Buschmücke infiltriert Österreich

 

Derzeit summen und schwirren bei uns nur vereinzelt Gelsen herum, denn durch das Ausbleiben längerer Hochwasser und aber allem durch die ständigen Kontrollen unserer Gelsenjäger ist uns eine Gelsenplage wie in den Vorjahren erspart geblieben.
 

Das kann sich natürlich rasch ändern, denn durch hohe Temperaturen und starken Gewittern kann die Ausbreitung der Haus- und Überschwemmungsgelsen begünstigt werden.


Spektakulär ist heuer die Ausbreitung neuer Arten, die für ihr aggressives Verhalten bekannt sind.  

Hauptaggressor ist die Asiatische Buschmücke.

 

Die Mücke kam bereits 2011 aus Slowenien nach Österreich und verbreitet sich vorwiegend in der Südsteiermark. Diese Aggro-Mücke verdrängt jetzt sogar die heimischen Arten, weil sie so anpassungsfähig ist.

Gefährlich könnten neue Gelsen-Arten (etwa auch die Asiatische Tigermücke) werden, wenn sie Krankheiten wie Gelb- und Dengue-Fieber, West-Nil-Virus einschleppen. Die könnten dann auch von heimischen Arten übertragen werden.

 

Unsere Gelsejäger werden dieses Problem aber auch ganz sicher in den Griff bekommen.

10.6.2015

 

Neue heimische Gelsenart sticht auch untertags  !!! 

(F. Allerberger, Agentur f Gesundheit und Ernährungssicherheit)

 

Immer mehr Gelsenarten verderben uns laue Sommerabende. 

"Wir sehen leider seit zwei, drei Jahren, dass wir in Österreich nicht nur die Überschwemmungs- und die Hausgelsen haben, sondern sich auch exotische Arten breitmachen wie etwa die Japanische Buschmücke. Der Nachteil bei dieser neuen, exotischen Art ist: Die sticht auch untertags".

 

Die Prognose wie das Gelsenjahr heuer wird:

"Wenn es um Überschwemmungsgelsen geht, kommt es darauf an, ob wir heuer Hochwasser haben. Bei Hausgelsen hängt es in vielen Fällen davon ab, ob etwa der Nachbar die Regentonne abdeckt oder die Hundetränke entleert."

22.5.2015

 

Die Gene sind schuld !!!  (Fachblatt "PLOS ONE")

 

Die einen können sich vor Mückenstichen nicht retten, um die anderen scheinen die lästigen Insekten einen großen Bogen zu machen.

 

Eine Untersuchung an Zwillingen hat ergeben, dass das Risiko von Mücken gestochen zu werden, vom eigenen Erbgut mitbestimmt wird. Die entsprechenden Gene beeinflussen demnach den Kürpergeruch, an dem sich die Gelsen erwiesenermaßen orientieren.

 

Das Ergebnis dieser Studie: Die Gene beeinflussen das Gelsenstich-Risiko

Würde das verantwortliche Erbmaterial ausfindig gemacht werden können, ließen sich auf Grund dieser Daten möglichweise Abwehrmittel entwickeln.

 

Da verlassen wir uns doch weiterhin auf unsere Gelsenjägern, denn durch ihren unermüdlichen Arbeitseinsatz in den Marchauen und auch im Gemeindegebiet, werden wir von den lästigen Insekten verschont.

 

Da kann man die Gartenarbeit und auch ein Grillabend im Gelsenfreien Garten wieder so richtig genießen.

 

23.4.2015

 

Auf Grund der vielen Gelsenlarven und der zu erwartenden Gelseninvasion gab es in einigen Gemeinden bereits einen Hubschrubereinsatz.

Durch den starken Wind ist es aber eher unwahrscheinlich, dass der biologische Wirkstoff die Larven erreicht und unschädlich gemacht hat.

 

In Dürnkrut wurde auf einen Hubschraubereinsatz verzichtet, da unsere "Gelsenjäger" schon während der letzten Woche in einem Großeinsatz alle möglichen Brutstätten zu Fuß abgegangen sind, und dadurch den Wirkstoff gezielt gegen die Gelsenlarven einsetzen konnten.

 

Wenn wir auch noch die Hausgelsen in unseren eigenen Gärten in den Griff bekommen, können wir einen gelsenfreien Sommer erwarten.

 

17.4.2015

 

Unsere "Gelsenjäger" hatten diese Woche bereits einen Großeinsatz.

 

Sämtliche möglichen Brutstätten wurde in Dürnkrut / Waidendorf kontrolliert.

In einigen Bereichen wurden bis zu 500 Gelsenlarven pro 1 Liter Wasser registriert und natürlich sofort mit dem biologischen Wirkstoff B.T.I. behandelt.

 

Bei diesem Arbeitseinsatz konnten unzählige Gelsenlarven vernichtet werden und wir hoffen, dass dadurch auch eine Gelseninvasion in Dürnkrut verhindert werden konnte.

 

3.4.2015

 

"Gemeinden mit biologischer Gelsenregulierung"

 

2.4.2015

 

"Die Gelsenjagd wurde eröffnet"

Auch wenn das Wetter noch keinen Sommer vermuten lässt, es ist wieder so weit: "Die Gelsensaison fängt an"

 

Am Montag den 30.3.2015 erfolgte bereits die erste Unterweisung in Hohenau und unsere Gelsenjäger kontrollieren bereits ab dieser Woche unser Gemeindegebiet.

 

Abgesehen von den enormen Anstrengungen, die unsere Gemeinde mit den freiwilligen Helfern "Gelsenjägern" in den Auen für uns durchführt, dürfen wir auch wieder nicht die Hausgelsen vergessen !


Nur wenn ALLE aktiv mitmachen, könne wir die Hausgelsen, die einen wesentlichen Teil der Belästigung ausmachen, in den Griff bekommen. Daher müssen wir überwinterte Gelsen-Weibchen aufspüren und vernichten.

Mit Eigeninitiative sowie einigen Vorkehrungen und Maßnahmen im Garten, Vorgarten usw. kann man die Hausgelsen in den Griff bekommen.

 

"Maßnahmen zur Vermeidung von Hausgelsen"

Hausgelsen nutzen jeden feuchten und frostsicheren Ort im Siedlungsgebiet, um über den Winter zu kommen.

Kontrollieren Sie daher vor allem Kellerräume, Röhren von Weinkellern, und Sickerschächte sehr genau. Ein einziges "erlegtes" Gelsenweibchen erspart Ihnen und Ihren Nachbarn eine Vielzahl an Nachkommen. Da die Weibchen schon begattet überwintern, brauchen sie im Frühjahr nur noch ein wenig Wasser und schon sind tausende Plagegeister da und machen uns das Leben schwer.

 

Alte Autoreifen mit etwas Wasser sind ideale und sehr produktive Brutplätze für Hausgelsen, daher unbedingt entsorgen!

Verbeulte Dachrinnen oder sorglos liegengelassener Müll, herumliegende Blech- dosen oder Flaschen mit Wasser, selbst Blumenkästen und Untersetzer dienen den Hausgelsen als Brutstellen.

 

Regentonnen, Wannen, Eimer, Wasserfässer:

Diese sollten entweder ständigmit Fliegengitter abgedeckt, regelmäßig komplett entleert (1x pro Woche) oder alle 10 Tage mit Culinex Tabletten behandelt werden.

(Tabletten sind am Gemeindeamt kostenlos erhältlich)

 

Checkliste für eine „gelsenfreie“ Gemeinde:

• Überwinternde Gelsen aufspüren und vernichten!

• Potentielle Brutstätten (Wasserstellen) wenn möglich vermeiden!

• Alle vorhandenen Wasserstellen mit Gelsengitter abdecken bzw. regelmäßig kontrollieren!

• Aktive Nachbarschaftshilfe: werden Sie aktiv, informieren Sie ihre Nachbarn und helfen Sie Älteren bei der Beseitigung von Brutstätten.

 

Viele Gartenbiotope produzieren in den Randzonen Gelsenlarven

Setzen Sie daher ein paar Barsche, Weiß- oder Goldfische ein.

Auch mögen Gelsenlarven kein bewegtes Wasser (Einsatz einer Umwälzpumpe).

 

Gibt es dennoch Larven, kann man 2-3 Culinex Tabletten in einer Gießkanne auflösen und den Rand des Biotops besprühen – Fische, Frösche, Libellen und anderes Wassergetier erleiden dadurch keinerlei Schaden.

 

Die Vermeidung und Beseitigung von potentiellen Brutstätten im Haus- Garten- und Kellerbereich ist der wirksamste Schutz gegen die Hausgelsen.

 

Hier finden Sie uns:

Gelsenjäger Dürnkrut

 

Gemeindeamt Dürnkrut

Schlossplatz 1
 2263 Dürnkrut

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