Gelsenjäger Dürnkrut
Gelsenjäger Dürnkrut

 

12.11.2014

 

"Das war das Gelsenjahr 2014"

Bereits schon Anfang April 2014 wurden die Larven der sogenannten Frühjahrsgelsen durch unser "Gelsenjäger" erfolgreich bekämpft. Zum Glück blieb auch das Frühjahrshochwasser aus und so hielten sich die Gelsenbrutstätten in Grenzen.

 

Der Sommer, der für uns leider keiner war, hielt zumindest die Gelsen von uns fern.

Der verregnete August/Septemver sowie die milden Herbsttage im Oktober waren dafür aber für die Gelsenbrutstätten leider sehr von Vorteil.

Trotzdem waren unsere freiwilligen Helfer immer wieder im Einsatz, denn es mussten in unzähligen Stunden sämtliche mögliche Brutstätten kontrolliert und behandelt werden, wodurch der Larvenbestand stark reduziert werden konnte.

Für die Bevölkerung von Dürnkrut war deshalb - bis auf den Oktober - fast keine Belästigung durch die Gelsen wahrnehmbar.

 

Natürlich gab es in unserer Gemeinde auch heuer wieder "Hausgelsen" die man jedoch mit einigen Vorkehrungen und Maßnahmen im Garten, Vorgarten, usw. leicht in den Griff bekommen könnte. Da ist aber Eigeninitiative gefragt.

 

Auch wenn das Wetter in diesem Jahr - ausgenommen September und Oktober - eine Gelsenplage nicht begünstigt hatte, kann die Leistung, der intensive Arbeitsaufwand und das Engagement unserer "Gelsenjäger" im Jahr 2014 nicht hoch genug angerechnet werden.

 

 

13.10.2014

 

"Die Gelseninvasion hat nun auch Dürnkrut erreicht"

Die extrem starken Regenfälle im September sowie die warmen und sonnigen Herbsttage im Oktober haben nun leider doch - trotz des Einsatzes unserer Gelsenjäger - zu einer wahren Gelsenplage geführt, wodurch auch die bisherigen Bemühungen mit einem Schlag zunichte gemacht wurden.

 

Neben dem Hubschraubereinsatz haben unsere Gelsenjäger sämtliche Brutstellen, die sie in dem unwegsamen und aufgeweichten Gelände erreichen konnten, mit dem bekannten Wirkstoff behandelt.

 

Durch die starken Regenfälle gab es aber nun unzählige kleine Wasserstellen

abseits der March-Auen und vor allem auf den landwirtschaftlich genutzten

Flächen, die sich leider hervorragend als Gelsenbrutstätten geeignet haben,

und an denen keine Regulierungsmaßnahmen durchgeführt werden konnten.

 

Unsere Gelsenjäger sind aber durch nichts zu erschüttern und werden auch

im Oktober weitehin für uns aktiv sein und die notwendigen Gelsen - Regulierungsmaßnahmen durchführen.

 

23.9.2014

 

"Hubschraubereinsatz auch in Dürnkrut"

Befürchtungen, dass es auf Grund der Wettersituation im August und September noch zu einer Gelseninvasion kommen könnte, haben sich - trotz des intensiven Einsatzes der "Gelsenjäger-Dürnkrut" - nun leider doch bewahrheitet.

Messungen ergaben enorme Mengen an Gelsenlarven (200-600 pro Liter) und deshalb musste der Hubschrauber am 21.9.2014 in den Auen der Gemeinden Hohenau, Ringelsdorf, Jedenspeigen, Angern und diesmal auch in Dürnkrut neuerlich einen Einsatz fliegen.

Unsere Gelsenjäger sind zwar weiterhin schwer im Einsatz, können aber wegen dem aufgeweichten Boden und den vielen Wasserstellen etliche Brutstellen nicht erreichen. Durch den Hubschraubereinsatz konnte jedoch auch an diesen Stellen eine Gelsen-Regulierungsmaßnahme durchgeführt werden.

 

15.9.2014

 

"Die Gelsensaison ist leider noch nicht vorbei"

Die derzeitigen Luft- und Wassertemperaturen nach den häufigen Niederschlägen der vergangenen Tage und Wochen ermöglichen durchaus noch Massen-entwicklungen von Gelsen.

Schade, wenn noch im September die bisher erfolgreiche Saison durch eine Gelseninvasion in Dürnkrut zunichte gemacht wird.

Der durchtränkte Boden in der Au kann derzeit kein Wasser mehr aufnehmen und dadurch können sich in den zahlreichen kleinen Wasserstellen entlang der March und auch auf den landwirtschaftlichen Flächen unzählige Gelsenbrutstätten bilden.

 

Das sind wieder etliche Kontrollen und Einsätze unserer Gelsenjäger erforderlich.

 

13.9.2014

 

"Hubschraubereinsatz zur Bekämpfung der Gelseninvasion"

In regelmäßigen Abständen werden - jeweils für eine Nacht - Messungen in allen Ortschaften, sowie am Ortsrand und in der Au mit speziellen Gelsenfallen (Fangsäcke) durchgeführt, um einen Überblick über die Dichte der fliegenden Gelsen zu erhalten.

Dadurch können Rückschlüsse auf Erfolg oder Misserfolg der Regulierungs-maßnahmen geschlossen werden.

Messungen im August haben ergeben, dass in Dürnkrut nur sehr wenige Gelsen herumschwirren. Andere Gemeinden kommen da nicht so gut weg, da wurden in den Ortschaften weit mehr als 1000 der lästigen Quälgeistern registrierte und in der Au waren die Gelsen nicht mehr zählbar.

 

Anfang September wurden daher in den Gemeinden Hohenau, Drösing, Angern, Jedenspeigen, Marchegg und Engelhartstetten mit dem Hubschrauber auf ca. 50 ha eine Gelsen-Regulierung durchgeführt, mit der auch eine erfreuliche Erfolgsquote erzielt werden konnte.

Bei dichter Vegetation bzw. unwegsamen Gelände erweist sich Hubschrauber am effektivsten, aber auf unsere Gelsenjäger können wir dennoch nicht verzichten.

 

13.8.2014

 

In einigen Gemeinden entlang der March (Hohenau, Marchegg sowie Engelhartstette) war das Larvenaufkommen (ca. 2.000 Larven pro Liter) so enorm, daß Anfang August ein Hubschraubereinsatz für eine großflächige Verteilung von Bti erforderlich war.

 

In und um Dürnkrut gibt es derzeit zum Glück keine großen Gelsenbrutstätten, was wir in erster Linie unseren "Gelsenjägern" durch die laufenden Kontrollen (Augebiet, Kanalisation, usw.) zu verdanken haben.

 

Bisher hatten wir zwar keinen sehr schönen Sommer, aber dafür einen ohne die lästigen Blutsauger.

 

14.7.2014

 

Die Tätigkeit als "Gelsenjäger" erfolgt sowohl freiwillig als auch unentgeltlich, und es ist erfreulich, dass sich dennoch etliche Helfer dafür gemeldet haben.

Je mehr Personen mitmachen, desto einfacher und effizienter wird aber auch die Bekämpfung der lästigen Blutsauger.

 

Der Sparverein des TC Dürnkrut hat nun einen Betrag von € 240 als Spende für die Gelsenjäger zur Verfügung gestellt.

Damit können nun während und nach den Kontrollgängen (Marchauen und Ortsgebiet) zur Bekämpfung der Gelsen ausreichend Erfrischungen für die freiwilligen Helfer bereitgestellt werden.

 

8.7.2014

 

Unsere "Gelsenjäger" hatten diese Woche mal wieder einen kräfteraubenden Arbeitseinsatz.

Es wurden sämtliche Kanalschächte in Dürnkrut kontrolliert, da sich auch dort Brutstätten der "Hausgelse" befinden können. Vorhandene Gelsenlarven konnten dabei erfolgreich beseitigt werden.

Die groß angekündigte Gelseninvasion blieb bisher in Dürnkrut, auch dank der Aktivitäten unserer "Gelsenjäger" aus, und man kann ein abendliches Grillfest in aller Ruhe genießen.

In anderen Gemeinden, selbst im Raum Wien ist dies nicht der Fall und die dortige Bevölkerung kann sich der lästigen Blutsauger kaum erwehren.

 

23.6.2014

 

Sommerzeit ist (leider) Gelsenzeit

Auch wenn unsere Gelsenjäger immer alle möglichen Brutstätten kontrollieren und auch die entsprechenden Maßnahmen treffen - wer leidet aktuell nicht wegen den allgegenwärtigen, summenden Plagegeister (Hausgelsen) ?

 

Um sich vor den lästigen Blutsaugern zu schützen, werden als Hausmittel oft Knoblauch, Essig oder Alkohol empfohlen. Sie gehören aber allesamt ins Reich der Mythen - im Gegenteil: Essigsäure finden Gelsen sogar besonders anziehend. Neben den bewährten Gelsengittern und Moskitonetzen gibt es noch einige Ticks, um sich vor den lästigen Blutsaugern zu schützen.

1. Grundsätzlich gilt, dass man zwischen aggressiven tagaktiven (wie etwa die Gelbfiebermücke) und nachtaktiven Gelsen unterscheiden muss. Abhängig davon können Schutzmittel unterschiedlich wirken.

 

2. Zwar gibt es zahlreiche Antigelsenmittel in Form von Sprays, Cremen und Gels, aber nur wenige davon helfen auch wirklich.
Laut dem Magazin “Konsument” hat die deutsche Stiftung Warentest folgenden Mitteln eine gute Note ausgesprochen:
Das “Nobite Hautspray” soll gegen Gelbfiebermücken helfen, “Anti Brumm”-Sprays ebenso. “Anti Brumm Forte”, “Nobite” und “Autan Insektenschutz Protection Plus” riechen zwar nicht immer toll, wehren die Gelsen zumeist sehr effektiv ab.

 

3. Es gibt mittlerweile unzählige Schutzmittel und Systeme um sich gegen die Plagegeister zur Wehr zu setzen.  

Natürliche ätherische Öle noch High-Tech-Ultraschallgeräte haben nicht die beste Wirkung.
Ein Test der AK Oberösterreich ergab, dass Produkte (Sprays, Gels und Lotionen), die Diethyltoluamid (DEET) und Icaridin (in Autan) enthalten, die Plagegeister am besten vertreiben.

Weil sich die Insekten auf Fuß- und Handgelenke konzentrieren, sollten diese besonders eingeschmiert werden.

Der Wirkstoff Diethyltoluamid (DEET) gilt weltweit als das wirksamste Insektenabwehrmittel für die Haut – jedoch können Augen und Schleimhäute sehr gereizt werden, daher Vorsicht beim Auftragen und nicht über einen längeren Zeitraum verwenden.
Dem Wirkstoff Icaridin stellt die Weltgesundheitsorganisation WHO hingegen ein positives Zeugnis aus. Er kann auch bei Kleinkindern verwendet werden und sollte aber bei Kindern eher auf die Kleidung als auf die Haut aufgetragen werden.

Schwangere oder Frauen, die stillen, sollten sich von diesen Mitteln aber generell fernhalten.

 

4. Wer statt Chemie lieber auf natürlichen Schutz setzt, kann sich mit Lavendel-, Nelken- oder Zitronenöl gegen Gelsen wapnen, denn diese Gerüche halten sie ebenfalls ab.  Jedoch ist erwiesen, dass chemische Hilfsmittel meist effektiver sind.

Beim Auftragen des Öls auf die Haut ist allerdings Vorsicht geboten:
Besonders hochkonzentrierte Öle können eine allergische Reaktion auslösen!
 

5. Und wie sieht es mit dem Schutz daheim aus?
Früher waren sie sehr beliebt, mittlerweile sind die Gelsenstecker aber in Verruf geraten.

Sie enthalten Inhaltsstoffe, die bei empfindlichen Menschen Haut- und Schleimhautreizungen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen können.
Wer trotzdem nicht auf die "chemische Keule" gegen die lästigen Winzlinge verzichten will, sollte folgende Ratschläge befolgen:

  • Gelsenstecker sollten auf keinen Fall in Räumen verwendet werden, in denen sich Schwangere, Kleinkinder oder Allergiker aufhalten.
  • Um zu verhindern, dass sich Dämpfe ablagern, sollten die Räume mit Gelsensteckern häufig gelüftet werden.
  • Nach dem Auswechseln der Wirkstoffplättchen unbedingt die Hände waschen!

Ultraschallgeräte und Anti-Gelsen Apps bieten leider trotz ihrer vielgelobten Wirkung nur wenig Schutz gegen Mücken und Co.

 

6. Hilfreicher, um die summenden und lästigen Quälgeistern in den eigenen vier Wänden abzuwehren, ist die ganz klassische Variante: das gute alte Fliegengitter an den Fenstern, auch als praktischer Do-it-yourself-Klassiker leicht zu montieren.

(Erwünschter Nebeneffekt: auch andere Insekten, wie Bremsen, Wespen, Hornissen und natürlich Fliegen lassen sich damit einfach und bequem aus den Wohnräumen verbannen).

 

7. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen lassen sich Gelsenstiche oft nicht verhindern. Aber immerhin lindern - zum Beispiel, indem man schnell einen warmen Gegenstand auflegt. Die Wärme zerstört das Protein, das den Juckreiz auslöst. Kaltes Wasser hilft entgegen wenig, im Gegenteil: Der Juckreiz wird durch die Kälte nur noch verstärkt.

In der Apotheke sind Salben erhältlich, die den Juckreiz mildern und die Schwellung lindern.

Beliebte Hausmittel gegen die juckenden Stellen sind Zitronenscheiben, Gurkenscheiben, Ringelblumensalbe und essigsaure Tonerde.

 

Vorsicht walten lassen bei Teebaumöl: Die Geheimwaffe aus Australien kann mitunter Allergien auslösen.

 

8. Was die kleinen Biester zusätzlich anlockt, sind Düfte von Parfums, blumigen Bodylotions oder Duschgels (Frauen haben nicht von ungefähr oft das Gefühl, dass Gelsen auf sie besonders losgehen). Daher lieber geruchtsneutrale Produkte verwenden.

 

9. Helle Kleidung auf sonnengebräunter Haut schaut nicht nur schick aus, sondern wehrt auch Gelsen ab. Die blutrünstigen Tierchen werden eher von dunklen oder sehr kräftigen Farben angezogen.

Angelockt werden Gelsen durch Butter- oder Essigsäure, die Bestandteile unseres Schweißes sind. Bis zu 30 Meter weit können sie so einen potentiellen Wirt wittern. Duschen schafft Abhilfe, denn es minimiert den Körpergeruch und erschwert es den summenden Plagegeistern so uns zu orten.

 

10. Hat man sich nun einen Stich (oder mehrere …) eingefangen, gilt die Regel, die man wohl schon von Kindheit an kennt: Auch wenn es furchtbar juckt und es sehr  schwer fällt:

                                                    Bitte nicht kratzen !!!
Ein aufgekratzter Gelsenstich kann sich schnell entzünden und unschöne Narben hinterlassen. Wer seine Hände im Griff hat, ist die Dippel nach ein paar Tagen wieder los.

 

Wer nach einem Gelsenstich bei den Blutgefäßen einen Rotlauf, also eine Blutvergiftung, bemerkt, sollte umgehend den Arzt aufsuchen. Auch sind die summenden Plagegeister Überträger diverser Viren und Bakterien.

 

Sollten Sie nach einem Stich über Fieber, Gelenksschmerzen, Hautausschläge oder andere grippeähnliche Symptome klagen, ist auf jeden Fall sofort ein Arzt gefragt.

 

Zusätzliche INFO - Gelsenschutz für Terasse, Balkon und Garten

Stehende Gewässer und seien sie auch noch so klein dienen Mücken als Brutstätte. Deshalb gilt die Aufmerksamkeit bei der Gelsenbekämpfung im Außenbereich vor allem Regentonnen, Gießwasser, kleinen Teichen und Lacken. Um sich im eigenen Garten möglichst vor den tyrannischen Insekten (Hausgelsen) zu schützen, sollten offene Gewässer möglichst abgedeckt werden. Nur so wird verhindert, dass Gelsen Ihre Brut in unmittelbarer Nähe ablegen.

Zusätzlich lassen sich die Stechmücken-Larven in Regentonnen oder Gartenteichen sehr wirkungsvoll mit Tabletten (Bacillus thuringensis israelensis – Bti) bekämpfen.

Das mikrobiologische Mittel wird sowohl in Tablettenform als auch in flüssiger Form angeboten und kommt sogar zur großflächigen Mückenbekämpfung in Naturschutzgebieten zum Einsatz. Da ausschließlich bestimmte Mückenarten auf das Mittel reagieren, werden keine anderen Tiere oder gar Menschen geschädigt.

Das Wasser kann anschließend auch bedenkenlos zum Gießen verwendet werden.

 

 

12.6.2014

 

Gelsesommer - Die Ruhe vor dem Stich

Wer zu Pfingsten im Freien saß, merkte es: "Die Gelsen sind da".

Nicht so schlimm wie nach den Überschwemmungen 2013, aber schon in Lauerstellung.

Die starken Regenfälle im Mai haben die Vermehrung der Gelsen auch im Umland von Wien begünstigt. Es ist zu Massenentwicklungen gekommen und auch das Vorjahr spielt da noch eine große Rolle.

Daher hängt eine mögliche Gelsenplage vom Wetter im Juni und Juli ab.

Bleibt es heiß und trocken, verkrümeln sich die Mücken wieder, regnet es aber noch zwei, drei mal stark, könnte uns durchaus ein Gelsensommer bevorstehen. Dann sind die schlummernden Bestände in der Lage, sich jederzeit stark zu entwicklen.

 

10.6.2014

 

Gelsen in Dürnkrut gesichtet

Unsere Gelsenjäger haben neben den Gebieten entlang der March auch wieder das Ortsgebiet kontrolliert und dabei wurden etliche Brutstätten entdeckt, die auch sofort mit dem biologischen Mittel bearbeitet wurden.

 

Achtung vor den sogenannten "Hausgelsen"

Jede nur so winzig kleine Möglichkeit (Blumentöpfe, Regenfässer, Dachrinnen, alte Autoreifen, Vogeltränken usw.) wird von den Gelsen genutze und daher sollte auch immer wieder Garten, Vorgarten und Schuppen nach etwaigen Brutstätten kontrolliert werden.

 

Die "Culinex-Tabletten" zur Bekämpfung der Gelsenlarven gibt es gratis auf dem Gemeindeamt, sie müssen nur abgeholt werden.

 

24.5.2014

 

Anti-Gelsenmittel: Nur 1/3 wirkt auch wirklich.

Nur vier von 12 Anti-Gelsenmittel bieten brauchbaren Schutz vor tag- und nachtaktiven Mücken sowie Malaria-Überträgern.

Test des Vereins für Konsumenteninformation.

Anti-Mückenmittel im Test
  Wirksamkeit  
Marke Tag Nacht Malaria Punkte
Note
Autan Protection + 2 2 1

70 (2)

Anti Brumm Forte  2  1  1  66 (2)

Nobite

 1  1  1  66 (2)
Anti Brumm Naturel  2  3  1  60 (2)
Ballistol Stickfrei  3  4  1  42 (3)
Care Plus  5  3  2  38 (4)
Bjuti  4  4  -  30 (4)
Effitan Ins. Schutz  4  4  -  30 (4)
Aries Anti Mück  5  4  3  10 (5)
Hansaplast  5  5  -  8 (5)
Zedan  5  5  -  8 (5)
Anti Mückenöl  5  5  -  2 (5)

22. Mai 2014

Bislang Gelsen nur vereinzelt gesichtet

Heuer gab es bislang ungewöhnlich wenige Gelsen, doch das könnte sich durch die Niederschläge und Überschwemmungen in den letzten Wochen rasch ändern.

In etwa zwei Wochen könnten in den entstandenen Tümpeln massenhaft "Überschwemmungsgelsen" heranwachsen.

Als "Überschwennungsgelsen" bezeichnet man jene Arten, die ihre Brut in Hochwassergebieten auslegen, wo die Gelege lange Zeit auf Wasser warten können. Nach Überschwemmungen entwickeln sich dann "explosionsartig" ausgewachsene Gelsen.

Das könnte nun in jenen Gegenden passieren, wo Gebiete unter Wasser stehen. Beseitigt man diese Wasserflächen aber innerhalb von zwei Wochen, kann man die Gelsenplage relativ gut reduzieren. 

 

Von den normalerweise viel häufigeren, sogenannten "Hausgelsen"  wie der "Gemeinen Steckmücke"  blieb Österreich heuer bisher weitgehend verschont. Sie schwirrten wegen der niedrigen Temperaturen erst vereinzelt herum.

 

Im Zuge des östereichweiten "Gelsenmonitorings" wurde das West-Nil-Virus, ein Krankheitserreger, der bis vor kurzem nur in Afrika, Teilen Asiens und Südeuropa vorkam, vereinzelt auch schon in Österreich nachgewiesen. Eine Infektion beim Menschen verläuft in den meisten Fällen (80 Prozent) ohne Krankheitszeichen, der Rest der Betroffenen leidet an grippeähnlichen Symptomen wie Schwindel, Erbrechen und Lymphknotenschwellungen.

 

Es gibt in Österreich aber nicht nur neue Erreger in einheimischen Gelsen, sondern man hat auch bisher nicht vorkommende Stechmücken gefunden, etwa den "Japanischen Felstümpel Moskito", der sich bereits im Südosten des landes etabliert hat, und die "Asiatische Tigermücke".

 

Die neuen, invasiven Gelsenarten sind teilweise tagaktiv und werden unsere einheimischen, abend- und nachtaktiven Arten in unangenehmer Weise ergänzen. Eingeschleppt werden sie etwa als Larven auf Transportwegen mit Pflanzen und in alten Reifen oder durch den weltweiten Tourismus als erwachsene Steckmücken in Autos, Bussen und Zügen. Durch die wegen der Klimaentwicklung milderen Winter können auch wärmeliebende Arten aus dem Süden hierzulande überleben.

 

 

12. Mai 2014

Der letzte Winter und auch das Frühjahr waren sehr trocken. Die Gefahr eines Hochwassers ist daher auch sehr gering.

Von den Gelsenjägern Dürnkrut / Waidendorf wurden dennoch schon Kontrollen durchgeführt und es konnten auch einige kleine Brutstätten ausgemacht werden, die jedoch noch keine Regulierung notwendig machten.

Dabei wurde aber eine bisher unbekannte Frühjahrsgelse entdeckt. 

 

Dennoch sollte man weiterhin achtsam sein, denn die Trockenheit bringt bezüglich der Gelsen große Gefahren mit sich. Nach mehreren Tagen Regen und anschliessenden hohen Temperaturen kann es zu Massenentwicklungen kommen. Auch muss man immer mit einem kleinen Hochwasser rechnen und das kann in den Marchauen zu etlichen Brutstätten führen.

 

Da müssen natürlich rechtzeitig die Gelsenjäger aktiv werden.

 

Am Montag den 5.5.2014 wurde bereits ein Schulung für die freiwilligen Helfer zur Bekämpfung der Gelsen abgehalten.

 

Für die Bevölkerung sind Informationsveranstaltungen geplant.

Hier finden Sie uns:

Gelsenjäger Dürnkrut

 

Gemeindeamt Dürnkrut

Schlossplatz 1
 2263 Dürnkrut

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